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| 1336 1376 1412 1433 1520 1534 1634 1654 1775 1798 1799 1802 1834 1875 1975 1982 1987 2001 |
Zusammenfassung verschiedener Berufsgruppen in
der Zunft zur Schmiden: Schmidt, Swertfeger (Waffen), Kannengiesser (Teller/Platten), Gloggner (Kuh-/ Kirchenglocken), Spengeller und Sarwürcker (Panzerhemden). Regelmässige Treffen und Abgabe der Beiträge (Fronfastengeld) im "Haus zu den drei Nonnen" (Wohnsitz des ersten Zunftmeisters Johannes Zapfner). Schmidenzunft betreibt als Eigentümerin an der Strehlgasse eine Trinkstube. Kauf des Zunfthauses "zem guldin Horn" an der Ecke Marktgasse/Rindermarkt, welches als ältestes Zunfthaus trotz Französischer Revolution und wirtschaftlich schweren Zeiten bis heute immer im Eigentum der Schmidenzunft blieb. Eingliederung der Gesellschaft der Scherer (niedrige Chirurgie, Einrenken von Gliedern) und Bader (Massieren, Schröpfen, Star stechen) in die Schmidenzunft. Prosperität. Schmidenzunft auf der Höhe der Macht, obwohl Pest (1519) und Mailänder Feldzüge die Mitgliederzahl auf 58 Zünfter und 2 Meisterinnen (!) schrumpfen liess. Scherer und Bader erwarben an der Stüssihofstatt zur Ausübung ihres Berufs ein eigenes Haus "Zum schwarzen Garten" und nannten sich "Gesellschaft zum schwarzen Garten". 4 Familien mit total 26 Personen bewohnten das Zunfthaus. Beruf der Sarwürker starb aus und wurde ersetzt durch die Schlosser. Harte Zeiten. Verkauf von Silbergeschirr und Glasmalereien. Französische (Helvetische) Revolution. Schmidenzünfter lieferten das teilbare Zunftgut nicht den "Befreiern unseres Landes" ab, sondern teilten es unter sich auf. Franzosen quartierten ihre Regimentsschneiderei im Zunfthaus ein. Nur durch das resolute Verhalten der Hausverwalterin konnten grössere Schäden im Haus verhindert werden. Schuhmacher der Helvetischen Linieninfanterie hausten im Zunfthaus und hinterliessen es in "schandbarem" Zustand. Nicht genug. Eine Haubitzengranate explodierte im dritten Stock. Auflösung der "Gesellschaft zum schwarzen Garten" und Verkauf der Liegenschaft an die Kirchgemeinde Predigern. (Am Sechseläuten stellt eine Gruppe von vorwiegend Akademikern in schwarzem Talar und goldener Kette die ehemaligen Mitglieder dieser Gesellschaft dar.) Gottfried Keller schrieb im Auftrag des Zunftmeisters Franz Hagenbuch die "Johannisnacht". Becherweihe des vom Zunftmeister gespendeten Pokals mit der Figur des Pannerherr Schwyzer. Das dramatische Gedicht wird seither bis heute alle zehn Jahre im Zunfthaus von den jeweiligen 9 Vorstehern der Schmidenzunft aufgeführt. Das Gedicht handelt von einzelnen Schmidenzünftern, die aus jedem Jahrhundert aus dem Grab steigen und sich zu Johannis im schönen Zunftsaal treffen, sich Geschichten erzählen und zum Schluss die Freundschaft hochleben lassen. Gründung des Vereins "Handwerk der Schmide" und Aufnahme der aktiven Schmiedetätgkeit in der Dorfschmitte Erlenbach. Bezug der Schmitte mit grosszügigerem Raumangebot bei der Firma Zweifel in Zürich-Höngg. Aktueller Standort der Schmitte bei Integra-Siemens in Wallisellen. Regelmässige Ausübung des Schmiedehandwerks alle 14 Tage in 4 Gruppen von 4 bis 8 Schmiden. Spezielle Anlässe wie Damenschmieden, Buebe- und Meitlischmieden und Schmieden mit Gästen. Erwerb der Nachbarliegenschaft "Haus zum schwarzen Adler", womit sich heute mit den Liegenschaften "Zum goldenen Horn" und "Zum schwarzen Adler" der ganze Häuserblock an der Ecke Marktgasse/Rindermarkt im Zunftbesitz befindet. |
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